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Sehr geehrte/r Leser/in; der nachstehende  Inhalt kann helfen den Umgang mit dem eigenen Hund, oder generell mit Hunden zu erleichtern.


Für die Unterbringung Ihres Hundes empfehlen wir Ihnen unter anderen;                        Die Tierpension "Vier Pfoten Paradies" von Herr W. Conci &  Frau S. Schmid, in 3785 Gsteig bei Gstaad. Tel. 033/765 35 51 ausgestattet für eine Kapazität von bis zu 20 Hunden. Hier haben die Tiere 24 Std. jemand anwesend. Empfehlenswert!

Hundechip; Seit dem 01.01.2007 müssen Jundhunde "gechipt" werden. Der Chip lässt sich durch den Tierarzt implantieren. Dies geht u. a. auch mit einer Impfung kombiniert. Der Chip enthält Stammdaten über den Hund und eine Registriernummer. Diese Registriernummer ist bei einer nationalen Registraturstelle registriert. Bei einem Auffinden eines Hundes können u. a. Polizei, Tierärzte oder auch Tierheime mit einem Scangerät diese Registratur ablesen und mit Hilfe der Registraturstelle den Hundebesitzer ausfindig machen. Der Hundebesitzer erhält von der Reg. stelle ein schriftliches Dokument, welches auch bei einem Grenzübertritt benötigt wird. (HB)

Hundehaltervorschriften mit schweizweit gleicher Gültigkeit gibt es bis zum heutigen Tag nicht: Es gelten jeweils Kantonale Vorschriften, welche sich vom einen zum andern Kanton sehr unterscheiden können. Es ist daher Sache von jedem Hundehalter, sich über die jeweils geltenden Vorschriften zu erkundigen. Diese Vorschriften regeln die Haltung, bis hin zu ev. Rasseverboten und / oder Halterbewilligungen.



Hunde und Halter beim Waldspaziergang
 


Der Wald lockt zum Spaziergang, zum Radfahren oder zum Ausritt. Und mit Waldi macht der Waldspaziergang noch mal soviel Spaß. Viele Hundehalter geben ihren Vierbeinern vollen Auslauf und Bewegung ohne Leine. Einige von Ihnen auf dem Zweirad oder sogar hoch zu Ross. Doch das kann Probleme geben. Vor allem im Frühjahr, wenn bei Reh und Wildschwein Kinderstube angesagt ist. In jedem Jahr sorgt dieses rege Treiben von Mensch und Tier in unseren Wäldern nicht selten für folgenschwere Begegnungen zwischen Wild und Hund. Zum Leidwesen der Förster und Jäger.

Leider ist Gehorsam bei vielen Hunden nur in wenigen Fällen erlernt und vorhanden. Oft hat man den Eindruck, nicht "Herrchen" oder "Frauchen" gehen mit ihrem Hund spazieren, sondern umgekehrt. Solche Hunde beim Spazieren gehen unangeleint laufen zulassen, birgt stets die Gefahr, dass sie, sowohl im Wald als auch im Feld, beim Anblick von Wild oder der Aufnahme frischer Witterung sofort ihrem angeborenen Hetz- und Beutetrieb folgen.


Auch der treueste Hund kann unter Umständen zum Wilderer werden.

Manch ein Hundefreund denkt, dass sein Hund so etwas niemals machen würde. Irrtum! Jeder Hund ist in seinem tiefsten Innern einen Wolf. Gleich ob Schäferhund, Dackel, Pudel, Terrier oder der kinderliebe Mischling von nebenan. Deiner auch, falls Du einen hast.

Zwar dürfen Hunde im Wald frei laufen, aber nur in Sichtweite des Herrchens. Für den Reiter oder Radfahrer mit Hund dürfte das schon Schwierigkeiten machen. Schnell ist der Hund im Unterholz verschwunden. Was nun mit dem Rad oder dem Pferd? Vor ähnlichen Problemen steht auch der Langläufer mit Hund im Winter.
Rehkitze geben zwar keine Witterung ab und kauern bei Gefahr regungslos im Schutz der Vegetation, aber wehe sie werden vom Hund aufgeschreckt. Die anschließende Verfolgungsjagd kann mit einer lebensgefährlichen Erschöpfung des Kitzes enden. Wer jemals einen Hasen nur noch in zerrissenen Einzelteilen fand, der wird sicherlich verstehen was Forstleute oder Jäger bei solchen Anblicken empfinden.

Manchmal endet eine Verfolgungsjagd auch mit dem Tod des Hundes, handelt es sich beim gejagten Jungtier nicht um ein Kitz, sondern um einen Frischling. Mutter Wildschwein nimmt so etwas sehr übel, entdeckt sie das Treiben. Je größer der Hund, desto größer ist die Chance, von den Zähnen der Bache (so heißt das Muttertier auf Jägerchinesisch) regelrecht aufgeschlitzt zu werden.

Das Hetzen von Wild durch einen freilaufenden Hund ist übrigens Tierquälerei im Sinne des Tierschutzgesetzes. Jagdpächter und Förster sind daher verpflichtet, das ihnen anvertraute Wild vor wildernden Hunden zu schützen. Helfen alle Warnungen nichts, kann der wildernde Hund oder die wildernde Hauskatze zum Schutz des Wildes erschossen werden.

In der Regel helfen aber schon Warnungen des Jägers oder Försters. Im Übrigen machen frei laufende Hunde nicht nur dem Wild zu schaffen. Vielleicht hattest Du auch schon mal Angst und hast Dich bedroht gefühlt, als ein freilaufender Wolfsnachfahre größeren Kalibers hechelnd und ohne Leine auf Dich zukam. Deshalb sollte auch der bravste Hund im Wald an der Leine laufen. Dabei hat er trotzdem den Auslauf und die Bewegung, die er braucht.

Autor dieses Textes ist Dr. Alexander Stahr

Auch die Halter sollten unbedingt auf den Wegen bleiben.

Werden die Tiere in dieser Situation von einem Hund gehetzt, kann das im schlimmsten Fall zum Herzschlag führen. Sehen sie sich im Winter plötzlich einem Fußgänger gegenüber, der ins Unterholz vorgedrungen ist, bedeutet das ebenfalls Stress für sie. "Teils bleiben sie stoisch stehen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Viele missdeuten das als Zutraulichkeit." Wenn die Wildtiere aufgeschreckt werden, steigt ihr Energiebedarf, sagt Reinwald. In Ermangelung anderer Nahrungsquellen stillen sie ihren Hunger dann oft an der Rinde oder an Ästen von Bäumen und können ihnen dadurch Schaden zufügen.                                               (Text: Kirasoftware.com)