•  
  •  

Besondere Aktivitäten:

-Agility

Rettungshundearbeit:

- Training der Hundeführer für den Ernstfall

- Lawinensuche / Lawinenkunde

- Flächensuche und Sanitätshunde

- Katastrophen- Trümmersuchhunde


Agility:

Beim Geräteparcour überwindet der Hund Hindernisse wie Sprünge, Steilwände, Wippen, übersteigt Leitern und schlüpft durch Tunnels und Ringe.. der Hund erlernt die Geräte langsam zu begehen und verliert so die Angst davor. Erst wenn er trittsicher ist, kommt der "Wettlauf" gegen die Zeit. Die Hunde, wie auch die Hundeführer haben sichtlich Spass :o)

Der Hund beim Slalom; konzentriert, wendig und schnell. Alles eine Frage der Übung.


Tunnel dürfen dem Hund keine Angst machen. Dies ist auch eine gute Vorbereitung für eine eventuelle Sucharbeit mit dem Hund. Nicht nur der Hund, auch die Hundeführerin kommt ins "Schnaufen". Sport für beide.

Rettungshundearbeit - Es ist besonders in der Bergregion wichtig, Such-hunde für die Lawinen- und Flächensuche auszubilden und einsatzbereit zu halten. Hierzu fühlen wir uns unseren Bewohnern und Gästen verpflichtet. Dies ist auch im Interesse unseres Vereins und auch der Gemeindebehörden, welche uns auch hierfür für unseren neuen Übungsplatz im Amtsgebiet unterstützt. Der Zeitaufwand für einen Rettungshund auszubilden und zu halten ist jedoch riesig und die Arbeit ehrenamtlich. Wir rechnen mit mehreren hundert Stunden im Jahr für jedes Hundeteam, rechnet man den gesamten Zeitaufwand.


Training für den Ernstfall

Das Training mit den Gegebenheiten welche der Einsatz an uns stellt ist unabdingbar. Das Arbeiten mit dem Hubschrauber und dessen Einsatzgeräten wie Seilwinde, Longline ec. müssen erprobt und beherrscht werden. In einem Ernstfalleinsatz kann es sein, dass der Hubschrauber nicht landen kann und die Rettungsleute abgeseilt werden müssen um in den Einsatz gehen zu können. Diese Anforderungen gelten im Gebirge genau so wie in den Trümmern. Auch für die Rettungshunde ist ein regelmässiges Training wichtig. Dies gilt für die Bereiche Seiltechnik, sowie das Hubschrauberfliegen. Hunde die sich gewohnt sind sich mit ihrem Führer abseilen zu lassen reagieren ruhig und haben auch keine Angst davor. Das Gleiche gilt fürs fliegen. So fliegen Hunde gerade so gerne mit wie sie im Auto mitfahren..

Hier im Bild Urs Bach mit seinem Hund Flic. Zur Seite steht ihm David Trachsel. Hier wird mittels eines Krans das Abseilen an der Winde des Helis real nachgestellt und trainiert.

Jakob Frautschi gemeinsam mit seinem Hund in luftiger Höhe. Das persönliche Gstältli, die Karabiner, die Traggurte müssen sicher sitzen. der Hund muss sich auf der richtigen Höhe befinden. Persönliche Sicherheit als oberstes Gebot. 

Abseilübung mit den Katahundeführern von einer Trümmerruine. Der Hundeführer muss in der Lage sein sich abzuseilen. In einer Notlage kann eine Selbstrettung den Erhalt des Lebens bedeuten. Dies wenn auf einmal der Einstieg einsturtzbedroht, eingestürtzt und somit nicht mehr zugänglich ist.

Auch der Umgang mit Patienten am und im Hubschrauber muss verstanden und trainiert werden.

Hier wird das erlernte Wissen in die Praxis umgesetzt. Fliegen mit den Hunden im Hubschrauber. Richtiges Einweisen des Helis und das aussen angehängte Fliegen. Wie im richtigen Einsatz. Hier am Heli angehängt; Bruno Oehrli mit seinem Hund Tina.

Besonders im Schnee muss der Heli beim Anflug richtig eingewiesen werden. Der Polot hat durch den Schneeauftrieb kaum Sicht. Der Einweiser geht dann in die Knie und bleibt auf seiner Position. Der Heli kommt bis 1m vor der Person zum Stehen.

Ein Regaheli nach der Absetzung der Hundeteams. Der Heli entfernt sich auf einen sicheren Landeplatz oder fliegt zusätzliche Hilfskräfte ein. Auch beim Abflug entstehen Emissionen. Wind und aufgewirbelter Schnee.

Pilot mit Rettungsteam zus. mit Hund & Hundeführer. Alle müssen sich aneinander gewöhnen. Der Hund an den Heli. Aber auch der Hundeführer mit seinem Material (z.B. Skier immer waagrecht!)

Das Erlernte wurde mehrfach an Übungen sicher unter Beweis gestellt. Der Einsatzalltag zeigt uns, dass wir mit unserer Übungsarbeit richtig liegen. Jeder Hundeführer weis worauf es ankommt, was er kann und was ihn erwartet.


Lawinenniedergang mit einer Anrisshöhe auf knapp 2000müM, durch den Schutzwald bis in die Tallage. (Foto; Swisspatrol)

Wir sind für den Einsatz bereit und fliegen mit einer fundierten Ausbildung, welche uns die nötige SICHERHEIT gibt, den Ernstfall entgegen!

An dieser Stelle ist es an der Zeit sich einmal bei den Luftrettungsorganisationen REGA, Air Glacier und Air Zermatt zu bedanken. Dies im Namen unserer Lawinenhundeführer sowie der Katahundeführer. Mit Ihren Übungsflügen und Instruktionen helfen sie Wissen zu vermitteln und auf zu frischen. Ein sehr wichtiger Bestandteil für den Ernsteinsatz. Ein weterer Dank für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Einsatzarbeit.

Die 1. Hilfe; ebenfalls Training für den Ernstfall

Jeder Retter, ob Lawinenhundeführer oder Katahundeführer wird in 1. Hilfe weitergebildet. Schon vor der Zulassung in eine der Rettungshundesparten ist die 1. Hilfe fester Bestandteil des Fachwissens der auch geprüft wird. Im Weiterbildungskursen z. B. beim SAC werden CPR Phantome tief im Schnee vergraben. Nach dessen Ortung und Bergung muss die"leblose Menschenpuppe" reanimiert werden. Nach einer sehr harten Rettung eine Knochenarbeit. Doch der Ernstfall hat auch hier gezeigt, dass gezielt und richtig geübt wird.

Geübt wird auch wie hier im Bild mit den Katahundeführern. Die "Retter" des DRK stellen ihr Können unter Beweis. Eine Person mit Rückenverletzung wird fachgerecht aus den Trümmern geborgen und transportfähig gemacht.

Im Ernstfall sind die Helfer oftmals um kompetente Unterstützung dankbar. Gerade bei anspruchsvollen Rettungen sind Laienhelfer sehr wertvolle Partner. Hier im Bild die Air Glacier im Einsatz. Unterstützt von 3. Helfern. Ggf. auch Rettungshundeführer oder SAC Retter. Rettungshundeführer aus dem Saanenland stellen auch in dieser Sparte sehr gute Leistungen unter Beweis.

Eine Rettungequipe von Pistenpatrouleuren im Einsatz. Verletzte werden sehr ort auch durch den Pistendienst sachkundig versorgt und mit dem Rettungsschlitten zu Tal gefahren. Dies ist auch eine sehr wertvolle Rettungsvariante wenn z. B. aus wetterbedingten Gründen kein Flugeinsatz möglich ist.(Foto; Swisspatrol)


Lawinensuche

Im Winter '05/'06 sind im Berner Oberland zu 13 Lawinenabgängen Rettungs- mannschaften und Hundeteams aufgeboten worden. An 6 dieser Ereignisse waren Rettungshunde aus dem Saanenland beteiligt. Für unsere Staffel (SAC Zone 611) ein sehr guter Leistungsausweis.

Richtiges Üben will gelernt sein.! Dies in realem Gelände. So unterscheidet sich die Übung vom Einsatz kaum. Jeder Pikett- hundeführer des SAC übt sehr intensiv mit seinem Hund. Mit dabei sind auch Hunde teams der Sporthündeler.

Der Suchhund hat sich durch den Schnee durchgegraben und ist auf die "verschüttete" Person gestossen. Die Freude ist auf beiden Seiten.. :o)

Der Einsatz mit dem Hub- schrauber muss geübt sein. Für Mensch und Tier. So wird das Fliegen für die Hunde so allgemein wie das Autofahren. Die Übung geht vom Heli einweisen bis zum "fliegenden" Aussteigen. Heli Air Glacier.

Was in einem Rettungshubschrauber steckt ist kein Geheimnis. Im Gegenteil, jeder Retter, SAC Hundeführer oder Katastrophenretter kann zu bergungstechnischen Hilfeleistungen beigezogen werden. Auch das schnelle und gekonnte Verladen des Patientes will geübt sein.

Für die Lawinenhundeausbildung benötigt der Hundeführer/in wie auch der Hund die nötige Gewohnheit im Gebirge. Bis ein Hund ganz ausgebildet ist, bedarf es drei Jahre. Nach den Teilen A & B ist der Hund bedingt einsatz- bereit. Nach dem letzten Teil dann komplett. Da Unfälle auch in den hinter- sten Bergtäler geschehen, der piketthabende Hundeführer überregional Dienst leistet und der Einsatz ein Wettlauf gegen die Zeit ist, ist die Beför- derung per Hubschrauber unumgänglich. Dies bedarf ein Gewöhnen an den Hubschrauber und dessen Emissionen. Auch das Abseilen mit der Winde vom Hubschrauber muss gelernt werden. Da der Hubschrauber im unwegsamen Gelände nicht überall landen kann. Um zu einem Einsatz aufgeboten werden zu können, benötigt das Hundeteam die Ausbildung beim SAC, oder muss mindestens über die SKG Lawinenhundeprüfung 3 verfügen. Zur Zeit sind unsere SAC Hundeteams; Urs Bach mit Flic, David Trachsel mit Tundra, Hanspeter Müllener mit Simba und Heinz Bula mit Nora.

Ein Lawinen- hundeführer wartet auf seinen Einsatz. Mit dem Helikopter wird er zum Einsatz  geflogen. Eine Belastung für Hund und Retter. Eine Situation die geübt wird.

Der Rettungs- hund hat an einer Stelle ange- zeigt. Retter  suchen die Fundstelle mit Sonden ab und graben bei konkreter Ortung. Ein Wettlauf gegen die Zeit.. 

FAHREN SIE AM BESTEN UND AM SICHERSTEN IMMER AUF DEN MARKIERTEN PISTEN. HIER GENIESSEN SIE IHR WINTERSPORT AM SICHERSTEN. SIE BEGEBEN SICH SO NICHT IN UNNÖTIGE GEFAHR UND TRAGEN SO ZUSÄTZLICH ZUR SCHONUNG DER TIERE IN DEN WÄLDERN BEI, DIE ZU DIESER JAHRESZEIT, AUCH BEDINGT DURCH DIE VERRINGERTE NAHRUNGSAUFNAHME, AUF RUHE ANGEWIESEN SIND. ES GIBT AUCH PISTEN DIE KAUM PRÄPARIERT SIND. GERADE HIER KOMMEN GENIESSER, WIE TIEFSCHNEEFAHRER, AUF IHRE RECHNUNG.

Lawinenkunde
So verhalten Sie sich richtig
Außerhalb der markierten Pisten sollten Sie nie alleine fahren, sondern mindestens in einer Dreiergruppe! Verletzt sich ein Fahrer, kann der zweite bei ihm bleiben, während der dritte Hilfe holt.
Vor einer Tour die Lawinenberichte mitverfolgen. In jedem Skigebiet gibt es Service-Nummern mit Schnee-Infos und Lawinenwarndiensten. Außerdem können Sie sich im Internet auf zahlreichen Seiten informieren. Für Österreich bietet zum Beispiel Tiscover umfassende Lawinenberichte, für die bayerischen Alpen der Lawinenwarndienst Bayern.
Lawinenverdächtiges Gelände möglichst ganz meiden, Gefahrenstellen umgehen.
An einem Lawinenhang lange Querungen unterlassen und wegen einer möglichen Überlastung der Schneedecke Abstände in der Gruppe halten.
In freiem Gelände immer ein Funkgerät für den Notfall mitnehmen.
Anstiege: Sichere Geländepunkte, wie Buckel, Felsinseln oder Baumgruppen als Fixpunkte nehmen und möglichst in der Fall-Linie aufsteigen. Unumgängliche Querungen in Gefahrenzonen möglichst hoch am Hang in fallender Spur durchführen!
Unbedingt die „Schussflucht“
versuchen, also den Hang im Schuss hinunterrasen.
Verhalten bei einem Lawinenabgang:Was Sie bei einem Lawinenabgang tun können:                                                                               Wenn die Schussflucht nicht mehr möglich ist: Ausrüstung (Skier/Snowboard, Stöcke) wegwerfen und Schwimmbewegungen mit dem Lawinenstrom machen. Dadurch besteht die Möglichkeit, sich an der Oberfläche zu halten und an den Lawinenrand zu gelangen.
Kurz bevor die Lawine zum Stillstand kommt: Kauerstellung einnehmen, Unterarme und Fäuste mit Abstand vor das Gesicht halten, um Atemraum zu schaffen.
Bei Selbstbefreiungsversuchen sollten Sie mit den Kraftreserven haushalten. Wenn eine eigene Befreiung nicht mehr möglich ist: Ruhe bewahren und Kraft sparen.
Rufen Sie laut, wenn jemand in der Nähe ist. Geräusche lassen sich gut von außen wahrnehmen.
Auf Rettung horchen und hoffen. Ständige körperliche und psychische Bereitschaft kann eine Schockwirkung verhindern.
Wenn Sie ein Schlafbedürfnis verspüren, sollten Sie nicht dagegen ankämpfen: Im Schlaf wird weniger Sauerstoff benötigt.                 Lawinen - wie sie entstehen                                                              Lawinen bilden sich durch die Wechselwirkung von mehreren natürlichen Faktoren wie Gelände, Wind, Aufbau der Schneedecke, Neuschneemenge und Temperatur. Lawinengefahr bedeutet Lebensgefahr! Häufigste Todesursache ist das Ersticken, wenige Opfer sterben an Unterkühlung oder Verletzungen. Und die Wahrscheinlichkeit, lebend gefunden zu werden, sinkt in kürzester Zeit drastisch. Nach einer Stunde wird nur noch jeder Dritte lebend geborgen. Nach zwei Stunden besteht nach Erfahrungswerten eine Überlebenschance von nur etwa zehn Prozent.

Alle Wintersportler, die unberührte Tiefschneehänge lieben, sollten deshalb die Bedeutung der Faktoren kennen, um ein Lawinenunglück zu vermeiden. Alarmzeichen für einen Lawinenabgang: Risse und Vibrationen in der Schneedecke oder dumpfe „Wumm“-Geräusche beim Betreten oder Befahren des Hanges lassen darauf schließen, dass die Lawine nicht mehr lange auf sich warten lässt. Schneebrettlawinen gehören zu der gefährlichsten Art: Innerhalb weniger Sekunden rutscht durch Zunahme der Belastung oder durch Abnahme der Festigkeit eine ganze Schneeschicht vollständig ab. Die Betroffenen werden augenblicklich erfasst und meist vollständig verschüttet.

Gelände
Je steiler der Hang, umso höher ist die Lawinengefahr. Bereits bei einer Neigung von 30 Grad können Lawinen abgehen. Die Hälfte aller Unfälle passiert in einem Gelände, das steiler als 40 Grad ist. Schattige Hänge (Nord, Nord-West, Nord-Ost, Ost) sind häufiger lawinengefährdet als sonnige. Ein besonders hohes Risiko besteht an Nordhängen bei starker Kälte. Faktoren, die eine große Gefahr garantieren: steil, schattig, kammnah, frischer Schnee.

Neuschnee und Wind
Je mehr Neuschnee, umso größer ist die Lawinengefahr. Besonders kritisch ist generell der erste sonnige Tag nach länger anhaltenden Schneefällen. Neuschnee in Kombination mit Wind ist besonders gefährlich: Der Schnee wird aufgewirbelt und in Windschattenhängen abgelagert, es entstehen so genannte Triebschnee-Ansammlungen. Bereits bei zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee steigt die Schneebrett-Gefahr enorm.

Schneedecke
An einem Lawinenhang genügen meist kleine Belastungen der Schneedecke, um das Gleichgewicht der verschiedenen Schneeschichten zu zerstören. Oft reicht schon das Körpergewicht oder der Stoß mit dem Stock, um eine Lawine auszulösen. Denn durch das Gewicht der Schneedecke entstehen gewaltige Schwerkräfte, die oft zu stark für die unteren Schneeschichten sind.

Temperatur
Durch sehr tiefe Temperaturen kann nach Schneefällen die Verfestigung der Schneedecke verzögert werden. Steigende Temperaturen vermindern die Festigkeit der Schneedecke und erhöhen die Gefahr einer Lawine. Aber nur für kurze Zeit. Danach bewirken sie festere Schneedecken. Vor allem im Frühjahr oder bei anhaltendem Föhn erhöht sich die Lawinengefahr bei steigender Tageserwärmung und Sonneneinstrahlung. Der Schnee wird dann schwer und nass.

Flächensuche & Sanitätshunde

Zur Zeit verfügen wir über keine komplette Suchgruppe für Flächensuche oder Hunde mit Sanitäts(suchausbildung). Wir sind bestrebt und interessiert, auch dieser Teil wieder zu fördern und auszubauen. Gleichwohl sind einzelne Hundeführer mit ihren Hunden in der Lage, auf Antrag des SAC, der Polizei oder auch der REGA, vermisste Personen in der Fläche (wie Feld und Wald) zu suchen.

Der Hund wird unter Berücksichtigung des Eigen- schutzes, des Gebiets und der Windrichtung in einem primären Suchbereich angesetzt. Der Hund muss sich hierbei vom Hundeführer gut lösen, selbständig suchen und gleich- wohl den Kommandos des Hundeführers folge leisten. (auf Foto: Hundeführerin mit Hund. Dahinter lernend und unter- stützend eine Ausbildungs-person.

Der Suchhund hat eine Person gefunden. Es gibt verschiedene Anzeigemöglichkeiten. Entweder durch "verbellen"(der Hund macht so auf sich aufmerksam); mit "bringseln"(der Hund läuft zum Hundeführer zurück, mit einem umgehängten Bringsel im Mund und geht mit seinem Führer zur aufgefundenen Person; oder der Hund macht das selbe ohne Bringsel.

Katastrophen- und Trümmersuche

Die Trümmersuche ist in unserem Gebiet, Breitengrad nicht besonders prioritär. Gleichwohl bewegt sich der Alpenraum, auch in der Schweiz immer wieder und Erdstösse sind spürbar. Der Alpenraum ist ja auch durch das Gegeneinanderschieben von Gesteinsschichten entstanden. Trümmersuch- hunde können jedoch auch bei Ereignissen wie Explosionen, Erdrutsche oder bei eingestürzten Gebäuden zum Einsatz kommen. Zur Zeit ist ein Trümmerhund ausgebildet. Diese Sparte könnte jederzeit, auch je nach Interesse weiter ausgebaut werden.

Hunde in Trümmern müssen trittsicher sein und Hohl räume, Nischen ec. bis zu hinderst absuchen. Hierzu brauchts sehr viel Übung. Erst wenn der Hund wirklich trittsicher ist, sucht er auch effizient und erfolgreich. Auch für den Hundeführer ist Vorsicht angesagt. Der Eigenschutz, die Gebäudestatik, auch gefährliche Faktoren wie Glas, Holz oder Armierungseisen sind zu berücksichtigen.

Hier im Bild ein unter der Schneelast eingestürztes Gebäude. So wie es im ver- gangenen Winter in Deutsch land, Österreich und Osteuropa vorkam. Hier sind die Übergänge zwischen Trümmer- und Schneesuche fliessend. So ein Objekt könnte auch nach einer Explosion oder einem Erdrutsch angetroffen werden. Ein durchaus reales Einsatzobjekt.

Der Suchhund wird vom Hundeführer am Ausgangspunkt angesetzt und bekommt einen "Geruchsträger" der vermissten Person zu riechen.

Nach der Spurfingung folgt der jeweilige Suchhund der Spur. Ablenkungen durch Lärm, Umwelt, andere Gerüche oder Hunde darf es keine geben. Je nach Windverhäldnissen kann es sein, dass die Spur von der Grundlinie abweicht. Der Hund reagiert darauf und läuft halt dann auch dementsprechend mehr links oder rechts.  

Auch hier.. folgt der Hundeführer seinem Hund. Hier ein Bluthund. Das Tempo ist nicht zu schnell, so überläuft der Hund eventuelle Abzweigungen nicht.


Sebastian mit seinem Suchhund Bobby an seiner . Hier erhält Sebastian von Übungsleiter Heinz Bula nähere Einzelheiten über den Einsatz. Gefolgt und gerichtet von den Experten Klaus Pöper DRK und Ron Brown LEBA. Die Ausgangslage: Eine 15 jährige Jugendliche ist nach Streit im Elternhaus abgängig. Name und Personenbeschreibung sind bekannt. Hier im Bild ist der letzte Ort wo sie von einem Bekannten, welcher im Auto unterwegs war, gesehen wurde. Die Suchstrecke beträgt 2,2km und führt durch ein Einfamilienhaus- Vorstadtquartier. Nach ca. 1,2km führt die Spur in einen belebten Stadtwald zur Zielperson. Vorab kann dem Hundeteam eine kurze Spur, welche sich verliert, gelegt werden. Die Zielperson könnte ja in ein Auto gestiegen und weggefahren sein. Auch dies muss der Hund anzeigen.

Line ups.. Hier stehen 6 Personen, jeweils ca. 5m auseinander in einer Reihe. Etwa 30m gegenüber ist der Hundeführer mit seinem Hund. Einer der 6 Personen stellt einen Geruchsträger zur Verfügung woran der Hund riecht. Losgelassen geht der Hund auf die bestimmte Person zu und zeigt diese auf seine Art an. Im zweiten und im dritten Durchgang werden die Positionen der Personen ausgetauscht und jedesmal muss der Hund immer zur richtigen Zielperson. Auch diese Übung bedarf viel training.


Der neue Klubhüttlibau; unter der Sachkundigen Bauleitung von Zimmermann Daniel Aebli (mit Holzbaugeschäft in Gsteig) und unter der tatkräftigen Mitwirkung zahlreicher Helfer, entstand 2005 unser neues Klubhaus.

Der Rohbau mit eingesch- altem Fundament.

Einlegen der Logistik. Leitungen ec.

Wieder- aufbau einer alten Militärbarake. Anschlies- send verfeinerter Innenausbau.


Unsere Küche, ein richtiges Juwel, mit Anrichte und Stammtisch.


Die Gaststube bietet für gut 30 Personen platz. Wir vermieten auch unser Objekt :o) dies zu guten Konditionen. Anfrage via Kontakte.